Traveling Shapy – Reiseblog

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Zurück im Paradies

Man kennt es von Filmfortsetzungen, immer wenn sie einen zweiten Teil raus bringen ist der mehr als schlecht und reicht keineswegs an den Ersten ran.

 

Genau diese Befürchtung hatte ich von den Fijis auch als ich ein zweites mal dort hingeflogen bin, doch ich sollte eines Besseren belehrt werden! Meine Eindrücke von diesem Land wurden ein weiteres Mal getopt, was mich nun dazu bewegt hat diese Inseln als mein persönliches Paradies zu sehen.

 

Tauchen_Taveuni

Tauchen auf Taveuni

Diesmal verbrachte ich die meiste Zeit in Taveuni die drittgrößte Insel von Fiji. Wundervolle Strände, Wälder, Wasserfälle und Tauchplätze. Zu den Tauchgängen muss ich sagen das alles was ich bis jetzt auf den Fijis gesehen habe, dazugeführt hat das dieses Land zu meinen Favoriten gehört wenn es ums Tauchen geht. Von Tauchen mit Harpunen, über Haitauchgänge bis hinzu den schönsten Riffen die ich je gesehen habe, hat man hier alles was das Taucherherz begehrt.

 

Meine absolute Empfehlung für die Taucher die nach Taveuni kommen ist die Great White Wall. Eine senkrechte Wand die 60 Meter tief abfällt und mit allen möglichen Korallen und Meeresgeschöpfen übersäht ist. Dieser Tauchspot gehört zu den Top 20 der Welt, jedoch ist es meine persönliche Nummer 1. (jedoch hab ich noch nicht alle Plätze auf dieser Liste gesehen)

 

Aber nicht nur Taucher werden in Taveuni glücklich hier gibt es wunderschöne Wanderwege, Wasserfälle und Tiere / Pflanzen die nur

Wasserfall_Taveuni

Wasserfall auf Taveuni

hier wachsen. Besonders kann ich die 3 Wasserfälle im Nationalpark empfehlen, welche mit kleinen Pfaden durch den Regenwald verbunden sind.

 

 

Jedoch hat mich das alles nicht so sehr fasziniert wie die gewohnte Herzlichkeit dieses Volks. Ein Einheimischer hat mir und 2 Spaniern – welche wohl die besten Bekannten meines Aufenthalts waren – die einmalige Möglichkeit gegeben ein Dorf zu besuchen und dort einige Tage zu verbringen. Also da waren wir, 3 Weiße umgeben von Fijianern. Man muss dazu sagen das dort nicht viele – wenn nicht sogar gar keine – Touristen herkommen. Genau deswegen konnten wir einen Einblick in das wirkliche und ursprüngliche Leben dieses Landes gewinnen. Um die Erlaubnis zu bekommen in einem Dorf zu übernachten muss man etwas Kava (eine Pfefferwurzel die zerkleinert wird und dann mit Wasser vermixt wird um daraus ein berauschendes Getränk zu machen) bei dem Chief des Dorfes vorlegen. (in Fiji haben sie noch so was wie ein Dorfoberhaupt) Des Weiteren haben wir noch unseren Gastfamilien welche uns beherbergt haben ein paar Lebensmittel mitgebracht. Für uns drei waren das: 2 Hühnchen und ein Sack Mehl und dafür konnten wir dann auch 3 Tage umsonst wohnen und essen, recht viel günstiger kann man auf den Fijis nun wirklich nicht leben.

 

Taveuni_Abschied

Unser Abschied

Wir hatten das Glück das wir auch noch rechtzeitig zum Saintsday (Heiligentag) da waren und wir dieser Tradition beiwohnen konnten. Im Endeffekt ist ein Zusammenkommen von alle nahe liegenden Dörfern um den Heiligen zu danken und das geschieht durch trinken, essen und tanzen. Da in Fiji der größte Teil Christen ist konnte man auch gleich den Unterschied von Gottesdiensten und religiösen Feiertagen zu unseren sehen.

 

Das war das wichtigste von den Fijis und ich bin froh noch einmal da gewesen zu sein, wenn ich ehrlich bin überleg ich schon wieder hinzufliegen da Australien nicht im Geringsten an dieses Land ran kommt. Leider ist mein Vermögen nicht groß genug um die restliche Zeit auf den Fijis zu verbringen. Jedoch sind diese Inseln immer bei mir, im Geiste und nun auch auf der Haut. Danke hier noch mal an Sonny für das Tattoo !

 

Vielen Dank für ein weiteres unvergessliches Erlebnis und auch Danke an Chris, Natalie, Vanessa und J.D. !

 

 

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