Traveling Shapy – Reiseblog

Reisen rund um die Welt, meine Leidenschaft und Hobby

SS Yongola

Meine Reise führte mich weiter in den Norden und zwar eine Stunde mit dem Bus Richtung Ayr. Hier wollte ich tauchen gehen und zwar in dem Schiffswrack SS Yongola, welches zu den Top 10 Tauchplätzen der Welt gehört. Hörte sich vielversprechend an und musste ich auf jeden Fall machen.

 

Wrack Tauchen

SS Yongola Unterwasser

Das Tauchunternehmen selbst war kleiner als die, die ich aus Cairns kannte was sich auf die Bootsgröße auswirkte aber dazu später mehr. Die Tauchgänge selbst sind für australische Verhältnisse teuer und deswegen hab ich mich nur für 2 Dives entschieden.

 

Auf jeden Fall freute ich mich darauf wieder einen Lufttank am Rücken zu haben und loslegen zu können. Doch vorher musste ich mich einer für mich neuen Herausforderung stellen und zwar rede ich von dem kleinen Tauchboot. Der Fakt das die Tauchschule nur 12 Taucher am Tag abfertigt, macht das Schiff selbst viel kleiner als Tauchboote in Cairns. Also sah ich mit dieser Nussschale und der offenen See konfrontiert. Ich konnte sie nicht meistern aber ich stellte fest ich werde seekrank. Diese Erkenntnis kam natürlich zu spät als wir mitten auf dem Ozean waren.

 

Viel bleibt nicht zu sagen außer das ich mein Frühstück nochmal sehen konnte und das ganze Prozedere wiederholte sich 3-mal an diesem Tag. Jedoch wurde mir eine Entscheidung abgenommen und zwar die, dass ich mal auf einem Fischerboot hier in Australien arbeiten möchte.

 

Nun aber von den ekligen Sachen zu den interessanten und zwar zum Tauchen. Nachdem ich mich erleichtert habe – wie oben so schön beschrieben – ging es endlich runter zur SS Yongola.

Rochen Tauchen

Eaglerays

Das Schiff selbst liegt ca. 28 Meter unter der Meeresoberfläche und je nachdem welchen Teil man davon betaucht befindet man sich in einer Tiefe von 14-28 Meter.

 

Schlussendlich kann ich nur sagen dieses Wrack gehört wirklich zu einem der besten Tauchspots der Welt. Eine unglaubliche Vielfalt und Anzahl an Meeresgeschöpfen hauchte diesem untergegangenen Schiff Leben ein. Es ist sehr schwer die Schönheit eines solchen Tauchgangs zu beschreiben und Bilder sind auch nicht sehr aussagekräftig da sie umso tiefer man taucht ihre Farbe verlieren. Sehr begeistert haben mich die Eagle Rays (Adlerrochen) die in Horden unterwegs waren und die Olive Sea Snakes (Seeschlangen) die ich hier das erste Mal erblicken durfte. Auf jeden Fall war es eine super Erfahrung und ich will später noch einmal zurück um ein weiteren Tauchgang zu machen.

 

Seeschlange

Seeschlange beim Tauchen

Das lustige war dieser Fakt: Das Schiff selbst ist 111 Meter. Des Weiteren verloren 122 Passagiere das Leben als es unterging und würde man 11 abziehen wären es wieder 111. Zudem war es mein 11ter Tauchgang und zwar am 11.11.11. Dieser total wirre Zufall fiel mir erst später auf und ist leider nicht ganz richtig und zwar tauchte ich am 10.11. Hätte ich das vorher gewusst hätte ich sicherlich noch einen Tag gewartet.

 

 

 

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