Traveling Shapy – Reiseblog

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Roadtrip durch Frankreich

Frankreich ist wunderschön.

Daran hatte ich nie Zweifel und es freute mich umso mehr einen Trip dort hin zu wagen. Am Ende war es wie so oft: zu kurz und ein Kamera überfüllt mit Bildern. Weil es so viel zu sehen und erleben gab, hab ich den Bericht in zwei Teile aufgeteilt. Dieser Bericht ist der erste Teil, den zweiten Frankreich Roadtrip Teil könnt ihr hier nachlesen.


Wie schön ist der höchste Berg eigentlich?

Wir durchfuhren Liechtenstein und die Schweiz bis wir dann in Frankreich landeten. Es war später Nachmittag als wir am Mount Blanc ankamen und die schneebedeckten Berge färbten sich schon orange durch die untergehende Sonne. Noch unerfahren mit dem Roadtripen und den vielen Geschichten über die Strafen die Wildcamper bekamen, hatten wir die Befürchtung uns würde das ebenfalls passieren sollten wir uns auf einem der vielen Parkplätze niederlassen. Also fuhren wir das Gebiet um den Mount Blanc ab, um dann schlussendlich in der Nähe einer Baustelle zu parkten, nur gut das es Samstag war und keiner arbeitete.

Mount Blanc in Frankreich

Mount Blanc in Frankreich

Das letzte deutsche Bier wurde geöffnet, Nudeln gekocht und dazu liefen die Simpsons so laut das man es noch meterweit über die Baustelle und den Fluss nebenan hören konnte. Aber hier war kein Mensch also machten wir uns keine Sorgen und konnten den Tag ausklingen lassen. Nachts konnte man spüren warum auf den Bergen Schnee lag. Auf meiner Liege fehlte noch die Isomatte und die Kälte kroch ungehindert in meinen Schlafsack und ließ mich nicht schlafen, mein Bruder hingegen schwitzte, das sollte sich für den Rest der Reise wiederholen. Ich bin wohl mehr ein Warmblüter und er der Kaltblüter.


Ab an die Côte d’Azur

Den nächsten Tag wollten wir an die Côte d’Azur, also brachen wir auch schon früh auf, dass kalte Klima trug natürlich auch einiges dazu bei. Der Weg durch Italien konnte uns ein paar Kilometer sparen, jedoch war er wenig geprägt von schönen Landschaften oder beeindruckenden Häusern. Wieder zurück in Frankreich kamen wir recht schnell in ein kleines Städtchen, von welchem uns der Name immer noch nicht bekannt ist. Das mediterrane Flair hat uns sofort begeistert.

Mediterrane Stadt in Frankreich

Mediterrane Stadt in Frankreich

In sommerlichen Farben gestrichene Häuser, ein kleines Bächlein das die Stadt teilte und an jeder Seite eine Promenade an welchen sich die Bewohner mit Kaffee und Kuchen über die neusten Themen austauschten. Wir entschieden uns hier zu bleiben um uns nach der langen Fahrt durch Italien zu stärken und etwas Ruhe zu finden. Nach einem gegrillten Sandwich und einem kurzem Spaziergang ging es dann weiter Richtung Küste.

Die schönste Stadt Nizza

Nizza, eine der bekanntesten Städte an der Côte d’Azur ließ uns erst einmal gar nicht ans Meer, viel mehr mussten wir uns zuerst durch die Großstadt kämpfen um dann endlich einen Blick auf den Strand werfen zu können. Schnell wurde uns bewusst, hier campen wird schwer wenn nicht sogar unmöglich. Ungeduldig wartend um endlich ins kühle Nass zu springen, wurde die Côte d’Azur abgesucht nach einem passenden Standort für unseren VW Caddy.

Cote Azur in Frankreich

Côte d’Azur in Frankreich

Ruhiger und etwas abgelegener: Théoule-sur-Mer

Einige Kilometer später erreichten wir Théoule-sur-Mer, ein ruhigerer Ort an der Küste und wohl eher für die Reicheren gedacht. Doch hier konnte unser Auto für einige Tage stehen ohne das man sich Sorgen machen muss damit etwas passiert. Der Strand hat sich von weichem Sand zu Kies verändert und auch die Badegäste waren deutlich weniger als in Nizza. Kein großes Problem hier direkt am Meer mit seinen Gaskocher zu kochen ohne das einen die Leute mit verdutzten Gesichtsausdrücken anstarren. Dazu kam der nahegelegene Bäcker und Supermarkt in welchen wir uns mit Croissants und Wein eindecken konnten um die nächsten Tage am Meer so gut wie möglich gestalten zu können. Das Publikum änderte sich regelmäßig, Jugendliche die von 20 Meter hohen Klippen sprangen, Familien die ständig ihrem Sonnenschirm hinterherliefen der vom Wind davon geweht wurde, Pärchen die mit ihrem Hund baden gingen oder auf die Felsen kletterten um den Sonnenuntergang zu betrachten.


 

Die Zeit an der Côte d’Azur rauschte nur so an uns vorbei jedoch musste wir auch wieder aufbrechen um unseren Roadtrip fortzusetzen. Schade!

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