Traveling Shapy – Reiseblog

Reisen rund um die Welt, meine Leidenschaft und Hobby

Die Stadt meines Kampfes

Brisbane war wirklich die Stadt des Kampfes und zwar im wesentlichen mit mir. Ich bin evtl. kein Mensch der große Städte mag – was auch der Grund ist warum ich Cairns viel besser als Brisbane finde – aber es kamen wohl noch mehr Faktoren hinzu.

 

Zum einen bin ich aus meinem Fiji Urlaub rausgerissen worden, in welchem ich in einer so kurzen Zeit so viele Leute kannte und man sich wie daheim fühlte. Des Weiteren fand ich nicht unbedingt den Job in Brisbane den ich mir gewünscht oder erhofft hätte, erschwerend hinzu kam natürlich noch Weihnachten. Jeder der vor kurzem seinen Freund / Freundin verloren hat, der stimmt mir wohl zu das diese Fest nicht immer das Beste für die Gefühle ist. All diese Faktoren und insbesondere das Weihnachten in Australien im Vergleich zu Deutschland ein Witz ist hat mir doch einen Motivationseinbruch gebracht.

 

Echse

Echse im Brisbane Park

Von der anderen Seite gesehen hätte ich das nicht gehabt, wäre ich wohl auch nicht den Menschen begegnet die ich seitdem zu den Wichtigstens hier in Australien zähle und auf jeden Fall vorhabe mit diesen in naher Zukunft zu reisen sollte sich das ergeben.

 

Wie man sieht hat alles Vor- und Nachteile, ich für meinen Teil bin froh aus Brisbane raus zu sein und wieder das was mir wichtig ist zu sehen und zwar Natur.

 

Zu der Stadt selbst, sie eignet sich perfekt zum Feiern und ist auch im Vergleich zu Sydney wesentlich günstiger. Jedoch haben die Städte in ganz Australien nicht den Charme wie in Europa, wenn wunderts in Europa gibt es Städte schon seit Jahrhunderten. Meine Meinung ist sicherlich subjektiv aber wenn ich an Regensburg, München oder Prag denke sehe ich da Weltenunterschiede.

 

Nichts des so Trotz war es eine wichtige Zeit auch wenn es manchmal schwer war sie zu genießen. Schlussendlich prägen mich meine Erfahrungen, Fehler und Erfolge und nicht das was vielleicht hätte passieren können. Beim Schreiben dieses Textes wird mir immer mehr bewusst wie wenig ich die Zeit – die zugegebener weise teils oft verschwendet wurde – bedauere. Der Satz klingt zwar etwas Paradox aber es ist ja immer so das Fehler neue Türen öffnen und eben diese Tür finde ich gut, wodurch es ja dann kein Fehler sein kann.

 

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal für diesen wohl etwas tiefer gehenden Text entschuldigen, ich habe schlichtweg nichts interessantes – subjektives Gedankengut – aus Brisbane zu berichten und über zwischenmenschliche Kontakte oder Menschen rede ich hier nicht, bleiben also nur meine Gedanken.

 

Beim nächsten mal gibts keine harte Kost sondern wieder was Schönes !

 

 

Quatschen macht Spaß !