Traveling Shapy – Reiseblog

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Die Roten Khmer

Und da haben wir sie wirklich gefunden. Die Köstlichkeiten, welche in der Wildnis gefangen werden und dann gut durchgebraten in Öl, die Rede ist von den Deep Fried Spiders. Sie schmecken wie Chips nur
Vogelspinne_Essen

Frittierte Vogelspinne

sehen etwas anders aus. Naja aber ich greife vor.

 Was sind die Roten Khmer?

Wie schon im ersten Reisebericht, waren wir nicht lange genug in Phnom Penh um wirklich viel darüber zu sagen, dass konnten wir die letzten Tage jedoch nachholen. Am Anfang in Kambodscha haben wir die Geschichte – vor allem die jüngere – dieses Landes ansehen, welche jedoch nicht wirklich geschmackvoll ist. Und zwar ist die Rede von den Roten Khmer einer Diktatur welche etwa 1975 – 1979 an die Macht kam.

Viele Leute wurden gezwungen auf den Reisfeldern zu arbeiten und das für 14 – 16 Std. am Tag – noch dazu das die Leute die aus der Stadt kamen natürlich keine Ahnung vom Anbau hatten – das alles unter unvorstellbaren Bedingungen. Dazu kam ein ständiger Mangel an Lebensmittel, da die Diktatoren den meisten Reis nach China verkauft haben um sich dort dann mit Waffen einzudecken.

Wie es meistens so ist in solchen Diktaturen, die Anführer werden paranoid und somit kam es zu den unglaublich barbarischen Folter- und Mordprozeduren. Es ging schließlich soweit das ganze Familien getötet wurden, der Sinn dahinter ist „reißt man auch die Wurzel heraus, gibt

Geisterhäuschen

Geisterhäuschen

es keinen mehr der sich rächen könnte“. Wie viele Tote es wirklich gab ist umstritten da die meisten Leute in Massengräbern verscharrt wurden, von denen nicht einmal alle gefunden wurden. Man kann aber von 1,7 bis 2,2 Millionen Menschen ausgehen. Das ist natürlich noch erschreckender wenn man beachtet wie hoch die Einwohnerzahl dieses Landes ist. (derzeit 14 Millionen, sprich das wäre 1/7 der Bevölkerung)

Verwunderlich ist das trotz dieses harten Schicksales die Leute unglaublich freundlich sind und das obwohl nicht einmal vor 40 Jahren ihnen so schlimme Sachen wiederfahren sind. Zudem waren nach den Roten Khmer noch Bürgerkriege und Besatzungen. (eigentlich ist das Land erst wirklich frei seit 1998)

 

Was es zudem noch zu sehen gibt in Phnom Penh ist der Royal Palace ein wirklich

Phnom_Penh_Kambodscha

Royal Palace in Phnom Penh

schöner Ort mit vielen einzigartigen Gebäuden, jedoch auch mit vielen gesperrten Plätzen. Wirklich viel von der Geschichte dieses Ortes habe ich nicht mitgenommen mir gings hauptsächlich um die Ausblicke und Bilder. (ja meine schuld 😀 )

 

Ach und zurück zur Spider, für die Leute die es interessiert. Diese gegrillte Spinne gibt’s nur in einer kleinen Provinz von Kambodscha und man geht davon aus das die Leute angefangen haben diese Tiere zu essen während der Zeit der Roten Khmer und des Lebensmittelmangels.

 

 

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