Traveling Shapy – Reiseblog

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Die Reisterrassen in den Hochländern

Mein letzter Stopp auf den Philippinen war die Bergprovinz im Norden von Manila, mit der Hauptstadt Bontoc. Ich machte einen Zwischenstopp in Banaue mit der weltberühmten Reisterrasse Batad, welches UNESCO Welterbe ist. Man stelle sich ein kleines Dorf vor welches von Bergen umgeben ist und in jede Richtung sind Reisfelder nach oben hin angepflanzt. Die meisten Touristen machen eine Tour von Banaue aus und fahren dann ca. 30 Minuten zu den Terrassen. Ich hab mich für den günstigsten Weg entschieden und zwar für den Fußmarsch, jetzt im Nachhinein empfehle ich jedem lieber zu fahren die 10 Euro kann man ruhig investieren da die Wanderung doch sehr ermüdend ist.

Aussicht_Banaue

Aussicht auf die Reisterrassen

Zu den Reisterrassen selbst kann man nur sagen sie sehen herausragend aus. Man kann gar nicht fassen, dass sie vor ca. 2000 Jahren erbaut worden sind und bis heute noch in der gleichen Weise betrieben werden. Leider war ich nicht zur Ernte- bzw. Hauptzeit da somit konnte ich weder total grüne oder gelbe Felder sehen. Nichts des so Trotzes war es die Wanderung schlussendlich dann doch wert und man lernt eine ganz andere Seite der Philippinen kennen.

Wenn man Banaue, die Stadt in der ich einige Tage verweilte betritt dann wird einem sofort etwas auffallen und zwar die roten Flecken an Wänden und auf den Straßen. Das kommt daher das die „Bergphilippinos“ eine Mischung aus Bitternüssen, Kautabak, gemahlenen Muscheln und einer Blattart dessen Namen ich nicht weiß kauen. Dieses Zeug fördert den Speichelfluss und führt schlussendlich dazu, dass man keine 5 Meter gehen kann ohne jemand spucken zu sehen und zwar eben dieses rote Zeug. Ich selbst hab es probiert und muss sagen es ist definitiv Gewohnheitssache aber es hat durchaus seine Daseinsberechtigung, vor allem hat man so schöne rote Zähne danach 😀

Pick_Up_Philippinen

So bewegt man sich fort

Weiter gings zu Bontoc der Hauptstadt der Provinz.

Bontoc selbst ist nicht so touristisch entwickelt wie Banaue aber es fehlt jedoch in keinster Weise an Sehenswürdigkeiten, wie ich die 2 Tage feststellen konnte. Auch hier hab ich wunderschöne Reisterrassen und Flüsse gesehen. Zudem durfte ich als einziger Tourist an einem Tourguidetraining für Philippinen teilnehmen – war absoluter Zufall, dass ich da reingerutscht bin – es war eine tolle Erfahrung zu sehen wie diese Guides geschult werden. Ich selbst musste dann auch noch eine Rede für die 40 Anwesenden halten. Naja es kommt immer anders als man denkt wenn man in der Früh das Bett verlässt nicht wahr ?

 

Auf jeden Fall waren das die wichtigsten Sachen in den Philippinen und nun geht es weiter nach Indonesien und zwar auf die Sulawesis. Ich möchte mich hier noch bei Charmy, Stacy, Grace und Erick bedanken, sie waren meine Begleiter für die meiste Zeit auf den Philippinen. Ohne euch wäre die Zeit nicht halb so toll gewesen.

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