Traveling Shapy – Reiseblog

Reisen rund um die Welt, meine Leidenschaft und Hobby

Die Hindu Insel

Die Gili Inseln überspring ich einfach da ich dort eh nur 2 Tage war und man dann nicht allzu viel darüber erzählen kann.

 Folgt also Bali. Ich muss sagen meine Erwartungen waren recht gering da ich diese Insel immer für das Mallorca der Australier gehalten habe, natürlich ist es das auch jedoch findet man dort ruhige Flecken mit tollen Sachen und relativ wenig Tourismus. Mich zog es gleich nach Ubud eine kleine Künstlerstadt in der Mitte von Bali und meiner Meinung nach dem perfekten Ausgangspunkt wenn man viel mit dem Roller unternehmen will. (welchen ich jeden Tag auf dieser Insel hatte)

Von Reisterrassen, über Tempel bis hinzu Bergen ist hier alles geboten und relativ schnell mit einem Gefährt zu erreichen. Also verbrachte ich meine Tage meistens auf einem Roller – eine willkommene Abwechslung wenn man so lange kein Auto mehr zum fahren hatte – und bin diese tolle Insel abgecruist. Den Süden hab ich eher gemieden, auch dieser hat bestimmt einige schöne Sachen aber wenn man es nicht unbedingt auf Partys und Strand abgesehen hat kann man glaub ich guten Gewissens darauf verzichten. Außerdem war ich zeitlich etwas eingeschränkt schließlich wollte ich auch noch auf Java.

 

Mein Highlight: Gunung Batur

Also zu meinen Highlights gehört auf jeden Fall der Gunung Batur ein Vulkan welcher auf der einen Seite einen Süßwassersee hat und auf der anderen kahle Steppe welche mit Vulkangestein überzogen ist. Wenn man diesen Vulkan umfahren will sollte man einen Tag einplanen um wirklich alles gesehen zu haben. Aber die Zeit ist es wirklich wert, schließlich hat man nicht so oft

Bali_Tempel

Tempelanlage

einen Wechsel von fruchtbarem Land zu trostlosem Felsgebiet.

Wie es natürlich kommen musste legte ich mich am ersten Tag auch noch gekonnt aufs Gesicht. Na gut wer ewig keinen Roller fährt und einfach übermütig – oder auch dumm. Ersteres hört sich doch besser an 😀 – rumgondelt hat es auch verdient. Neben ein paar Kratzern ist nicht wirklich was Schlimmes passiert. Jedoch lasst euch gesagt sein nehmt immer einen Helm mit, in diesem Fall – was zugleich das Erste Mal im Ausland war – hatte ich einen auf und der hat mir sicherlich eine schwere Kopfverletzung erspart.

Nun gut etwas angeschlagen wegen blutenden Füßen und Armen gings dann die nächsten Tage weiter zu den unzähligen Tempeln dieser

Tempel_Wasser_Bali

Tempel am Wasser

hinduistischen Insel. Schwer zu sagen welche mir am besten gefallen haben, jeder hat etwas das einen gefällt. Seien es überwachsene Mauern, Wasseranlagen oder die Bauten die teilweise aus Vulkangestein gehämmert wurden. Für mich ein schöne Abwechslung wenn man diesen farbenprächtigen Tempel und auch die Leute sieht, da Indonesien ja selbst fast nur Muslimisch ist und dieser Religionswechsel einen doch von den Füßen haut.

 

 

 

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“Die Hindu Insel”

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