Traveling Shapy – Reiseblog

Reisen rund um die Welt, meine Leidenschaft und Hobby

Meine Bilder auf Reisen – Wieviel Aufwand steckt dahinter ?

Urlaub ohne Bilder geht heute ja gar nicht mehr, ob Erinnerungen oder einfach nur Spaß am künstlerischen Arbeiten – mit der Kamera jeder hat seine eigenen Beweggründe. Für mich ist es wohl beides, einerseits hab ich einen Screensaver mit all meinen Lieblingsbildern daheim auf dem PC und zudem werden die Bilder hier für diesen Blog benutzt. Ersteres ist relativ leicht umzusetzen. Hier zählen vor allem die emotionalen Werte die mit einem Bild verbunden werden, für meinen Blog jedoch muss ich schon etwas mehr Zeit aufwenden.

Welche Ausrüstung benutze ich für meine Reisebilder ?

Viel, das kann ich gleich sagen. Den Anfang machen natürlich die Kameras, zum größten Teil Spiegelreflexkameras. Derzeit besitze ich eine Canon G12 + Unterwassergehäuse und eine Canon 70D, beides super Kameras, jedoch gibt meine G12 bald ihren Geist auf, weswegen die Ausrüstung leider komplett verändert werden muss. Die 70D kann leider zum Tauchen nicht verwendet werden und der Platz im Gepäck den die DSLR braucht ist auch sehr grenzwertig.

Also werde ich schweren Herzens die DSLR Kamera verkaufen, um mir dann eine Canon G7X leisten zu können. Diese kleine Powershot macht beeindruckende Bilder für ihre Größe, dazu gibts natürlich auch ein Unterwassergehäuse für mich ein großes Plus bei der Kaufentscheidung. Ebenso wichtig: der gute Videomodus der Canon G7X, da ich vorhabe aktiver in meinem YouTube Kanal zu sein, aber mehr Info dazu gibts 2015. Dazu kommen noch Ersatzakkus, Fototaschen, Stativ und Objektivfilter, welche aber in Zukunft durch den Systemwechsel viel weniger werden.

bilder auf reisen beim Tauchen, Hai, Fische und Schildkröten im Wasser

Meine Lieblingstauchbilder: Gänsehaut im Wasser ist hier fast garantiert

Welche Kamera macht nun die besten Reisebilder?

Nun, das kommt ganz auf die Reise an. Wer Fotos in Wüstengegenden oder in Abenteuerlandschaften mit Schlamm und viel Regen schießen will, braucht eine andere Reiseausstattung als zum Beispiel in Städtereisen.

  • Märsche durch den Regenwald, Berge besteigen oder das Durchqueren einer Wasserlandschaft braucht ein robusteres Objekt. Hier solltet ihr darauf achten, dass möglichst wenig Plastik in der Kamera verbaut ist, was heute traurigerweise nicht mehr so häufig der Fall ist. Die Spiegelreflex der Nikon F1 oder F3 jedoch haben ein sehr gut verarbeitetes Metallgehäuse. Für den nächsten Abenteuertrip sollten die sicherlich eine Weile herhalten.
  • Sportler sollten sich auf jeden Fall eine GoPro zulegen. Mit keiner anderen Kamera können in den Umständen so coole Bilder gemacht werden. Wer wie ich, gerne taucht und das festhalten möchte, legt sich spätestens dann eine zu.
  • Die High-End-Kompaktkameras Sony DSC eignet sich besonders gut für kreative Reisende. Sie ist nicht ganz so groß, wie ihre Kollegen, kann aber was Qualität und individuelle Einstellungen angeht so einiges. Preislich gesehen, aber auch nicht ganz günstig.
Fidschi Fiji Inseln - besten eindrücke der Reise

Meine besten Reisebilder von den Fidschis. Oben links der Bootskapitän, der sich selbst als „König der Meere“ bezeichnete. Unten links mein absolutes favourite-Reisebild. Und rechts ein paar liebe Kids, die ich dort traf..

Die Nachbearbeitung der Bilder

Die wirkliche Arbeit beginnt nach dem Fotografieren. Als erstes natürlich das Aussortieren, erfahrungsgemäß landen 60 % aller Bilder sofort im Papierkorb, bei Unterwasserbildern sind es wahrscheinlich sogar 80 %. Danach folgt die Bearbeitung im Lightroom: zuschneiden, nachschärfen, Kontrast, Weißabgleich sind Begriffe mit denen nicht jeder was anfangen kann und muss. Eins ist wichtig: es kostet einiges an Zeit und man kann schon einige Kaffee und Bier einplanen 😀

Nachdem die Bilder für mich optisch ansprechend sind, werden sie auf dem Laptop, einer externen Festplatte und in einer Cloud (zum Beispiel Dropxbox) gesichert. Das dafür viel Festplattenspeicher benötigt wird, dürfte klar sein, aber nachdem mir bereits auf Reisen eine Kamera geklaut wurde, ein Laptop und eine externe Festplatte kaputt gingen und ich kein einziges Bild durch diese Art der Sicherung verloren habe, bin ich weiterhin fest davon überzeugt.

Philippinen Collage, Bilder Reisen am Strand und mehr
Bilder Reisen – Philippinen eignen sich hervorragend für traumhafte Bilder. Die Helligkeit ist hier auch gut raus gekommen

 

Bilder für den Blog

Jetzt sind diese Bilder aber immer noch nicht in meinem Blog, dafür muss man erst einmal geeignete Bilder suchen die zueinander passen, wie bei den obigen Beispielen. Danach erstellt man daraus eine Collage, welche dann noch einmal verkleinert wird, in meinem Fall 1000 Pixel. Durch diese Minimierung, verringert sich die Ladezeit der Webseite und Blogeinträge um ein vielfaches. Als letztes kommt eine weitere Komprimierung der JPG Dateien durch das Programm FILEminimizer, damit lassen sich noch einige KB einsparen und das komplett ohne eine Qualitätseinbuße. Danach sind die Bilder bereit für den Upload auf meiner Seite.

Sind die Reisefotografien den Aufwand wert?

Fotografieren ist eine Leidenschaft von mir, genauso wie das Reisen selbst.

Auch wenn das Aussortieren, Nachbearbeiten etc. Arbeit mit sich bringt, lohnt es sich am Ende immer. Nicht nur für mich, um die besten Erlebnisse und Erinnerungen festzuhalten, sondern auch für Leser und Besucher meines Blogs, die sich die ganzen Reisetouren so viel besser vorstellen können. Die Vorstellung, dass jemand durch meine Bilder auf Reisen von mir dazu angeregt ist, selbst zu verreisen find‘ ich zum Beispiel sehr cool. Genauso auch einfach Teil der großen Bildercommunity im Netz zu sein.

Ihr dürft meine Reisebilder kostenfrei verwenden

Und Teil dieser Bildercommunity zu sein, heißt für mich auch selbst einen Teil dazu beizutragen. Die Bilder auf meinem Blog dürft ihr gerne für eure eigenen Zwecke verwenden, wenn ihr den Urheber – in dem Fall ich – namentlich erwähnt. Wie das dann genau aussieht und funktioniert, könnt ihr speziell in meinem Beitrag zur Creative Common weiterlesen.

Mein liebstes Reisebild – bis jetzt

Mein Facebook Hintergrund für eine sehr lange Zeit und stets eine Erinnerung an die tolle Zeit in Taveuni – Fidschi, der perfekte Urlaub an einem perfekten Ort mit super Leuten,.. ach wie gerne denke ich an diese Zeit.

Fidschi Hängematte, Wolken am Himmel, Palmen, traumhaft

Hängematten in Taveuni, ein Reisebild das auch live mindestens so schön war.


Mehr meiner Bilder auf Reisen: Beispiele

Städtereise Bilder: Hier die Stadt Nîmes

Bilder von Reisen auf Inseln und Meer: Hier Fraser Island

Bilder von Reisen in antiken Gegenden: Hier der Pont du Gard

 

Vielen Dank an Melanie und Thomas von Reise-Fotografie.de die mich auf die Idee zu diesem Beitrag gebracht haben. Besucht ihren Blog, ist auf jeden Fall einen Klick wert !

15 Discussions on
“Meine Bilder auf Reisen – Wieviel Aufwand steckt dahinter ?”
  • Danke für Deinen Beitrag für unsere Blogparade.

    Die Nachbearbeitung ist bei mir auch immer recht zeitaufwändig. Im Urlaub wähle ich ja nur 10-15 Bilder pro Tag aus. Aber wenn wir wieder zu Hause sind, dann geht es richtig los. Ich bleibe dabei aber bei Kaffee… die Ergebnisse unter Biereinfluss werden mit der Zeit, öhm, anders… 😉

    Danke auch für das wirklich tolle Bild für den Wettbewerb.

    LG Thomas

    • Ja das mit dem Bier stimmt wohl 😀 Man darf nicht zuviel trinken sonst werden die Bilder nicht ganz so toll.

      LG Matthias

  • Überleg Dir das mit der G7X lieber gut. Die Bilder sind erstaunlich, wie Du schon sagst. Aber eine Systemkamera ist bei weitem robuster gegen Umwelteinflüsse als so eine kleine Kompakte. Meine G7x war nach 2 Wochen Schrott.

    Denke zumindest über die LX-100 nach, die ist robuster und hat 4K Video, oder gleich ne Sony NEX/a5100.

    • Hi Florian,
      ja ich bin immer noch schwer am überlegen. RX100 III, DMC-LX100 oder die G7X, soviel Auswahl und ne Entscheidung treffen ist nicht so leicht.

      Die LX100 reizt mich derzeit aber auch stark allein wegen den 4k Videos. Aber ich muss einfach noch weiter recherchieren.

      Danke

      Matthias

    • Ja, geht mir genauso, ich überlege hin und her und dreh mich doch nur im Kreis. DSLR ist für mich Geschichte, aber die richtige Alternative zu finden ist nicht leicht. Die von Dir genannten 3 haben halt echt superschnelle Objektive, das kriegst Du mit ner Systemkamera nicht.

      Andererseits ist ne Sony a5100 mit Kit Zoom 16-50 nicht größer als die LX-100 und hat einen APS-C Sensor. D.h. dadurch dass Du den ISO einfach verdoppeln kannst bei vergleichbarem Bildrauschen bist Du mit Kit Objektiv „nur“ 1 Stop schlechter als die LX-100 und Du bekommst für den Preis einer LX-100 ein 50mm f/1,8 Prime Objektiv bildstabilisiert für Low-Light und Portraits mit dazu. Bei Samsung sieht die Situation ähnlich aus wie bei Sony.

      Fuji hat die besseren Objektive im Vergleich zu Samsung und Sony, selbst der 18-55 Zoom, aber die Fujis sind mir im Vergleich zu groß und teuer.

      Was mir fehlt ist ein schneller Weitwinkel wie bei den von die genannten 3 Kameras. 24mm KB mit f/1,8 und bildstabilisiert ist schon der Hammer. Die einzige bezahlbare Alternative bei Systemkameras scheint mir die Canon EOS-M mit dem f/2.0 22mm zu sein (35mm KB). Aber sonst erntet die Kamera keine Lorbeeren, v.a. Autofokus.

      Festbrennweiten sind einfach net praktisch genug auf Reisen, oder? Evt. mit 2 Bodies, aber dann geht der ganze Gewichtsvorteil flöten.

      Was ich eigentlich sagen wollte: Letztendlich entscheidet beim Backpacking auch die Haltbarkeit und die ist glaube ich bei der Canon G7X und der Sony RX100 III nicht gegeben.

      Naja, viel Erfolg bei der Kamerawahl!

    • Den wünsch ich dir auch bei der Kamerawahl !

      Du hast auf jeden Fall schon ein bisschen mehr Nachforschung reingesteckt als ich. Leider beschneidet mich das Hobby „Tauchen“ zu sehr, da man für nur wenige Kameras auch eine Gehäuse findet.

      Deswegen die Überlegung einer Kombination mit einer GoPro, doch dann fällt dir der Blitz Unterwasser weg. All diese Sachen machen mir die Auswahl so schwer.

      Matthias

  • Hey, spannender Beitrag!
    Ich habe kürzlich selber einen Beitrag über das Nachbearbeiten von Urlaubsbildern veröffentlicht. Bislang habe ich diese sträflich vernachlässigt, aber es ist schon enorm, wie viel mehr sich aus guten Bildern noch rausholen lässt.

    LG Jannis

  • Ich habe das Nachbearbeiten immer total vernachlässigt. Liegt aber auch daran, dass ich noch nicht so richtig die Erfahrung und das Wissen habe, wie ich das am besten mache. Ich glaube so langsam, dass ich nicht drum herum komme einfach mal ein paar Tage zu „spielen“ :-)

  • Hach ja. Es steckt schon eine Menge Arbeit in den ganzen Bildern, aber man sieht einfach den Unterschied. 😉
    Ich bin gespannt für welche Kamera du dich entscheiden wirst. An Anforderungen für eine Unterwasserkamera hab ich noch nie gedacht – sehr spannend. :-)
    Liebe Grüße
    Christina

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